Die beliebten Tiefurter Montagsmusiken sind am 17. September 2018 mit einem Publikumsrekord zu Ende gegangen.

Insgesamt erlebten in diesem Jahr rund 1.600 Menschen die Konzerte in der St. Christopheruskirche des beliebten Ausflugsortes.

Wir bedanken uns herzlich bei allen unseren Konzertbesuchern für ihre Treue, bei den Künstlern für die Konzerte und und bei allen, die bei der Umsetzung der Konzerte geholfen haben. Im nächsten Jahr feiern die Tiefurter Montagsmusiken dann ihr 20jähriges Jubiläum. Seien Sie gespannt auf viele musikalische Überraschungen und bleiben Sie uns gewogen.

Aber auch in den Herbst- und Wintermonaten können Sie in Tiefurt hochwertige Konzerte erleben. Bitte besuchen Sie unsere Mühlenkonzerte an historischem Ort.

Wir freuen uns auf Sie!

Idee

Seit vielen Jahren ist die Tiefurter Kirche von Mai bis September Anziehungspunkt für Musikliebhaber. Die hier stattfindenden wöchentlichen „Tiefurter Montagsmusiken” gehen historisch auf den „Musenhof” der Herzogin Anna Amalia zurück - einer Glanzzeit für Kultur, Literatur und Musik. Pastor Krause hatte die Konzertreihe vor einigen Jahren ins Leben gerufen und heute wird sie vom Verein WIR e.V. (Wohnen im Ruhestand) in Zusammenarbeit mit der Kirchgemeinde St. Christophorus organisiert.

Die Kirche gilt als Kleinod deutscher Kulturgeschichte. Im 12. Jahrhundert gegründet, war sie seit dem 16. Jahrhundert Patronatskirche der Weimarer Herzöge. Als sie im 18. Jahrhundert umgestaltet wurde, diente die später abgebrannte Schlosskirche „Himmelsburg ” als Vorbild -„Weg zur Himmelsburg” ist über der Tiefurter Kirchenpforte zu lesen. Johann Sebastian Bach musizierte als Hoforganist und Konzertmeister des Weimarer Hofes sehr oft an diesem Ort. Franz Liszt hielt hier unzählige Male seine „Orgelconferenzen” ab, bei denen er den Tiefurter Kantor Alexander Wilhelm Gottschalg unterrichtete und mit ihm musizierte.

Den Rang einer Residenzkirche erhielt der Ort 1776 mit dem Einzug des Prinzen Constantin, dem jüngeren Bruder des Herzogs Carl August, in das für ihn hergerichtete Schlösschen Tiefurt. Fünf Jahre später übernahm dann Herzoginmutter Anna Amalia ihr „holdseliges Tiefurt” als Sommerresidenz.

Besonders sehenswert ist heute der Altar, der von vier Palmstämmen umgrenzt wird. Die Palmen symbolisierten in der Barockzeit einen festen Glauben und nehmen zugleich Bezug auf das Heilige Land.

Bild, Altar
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